Juniorwahl

 

Parallel zur Bundestagswahl 2017 fand bundesweit eine Juniorwahl statt, an der sich auch das Leonhard – Wagner – Gymnasium als eine von über 3400 Schulen beteiligte. 127 Schülerinnen und Schüler gaben im Rahmen dieser Initiative ihre Stimme ab (Bundesweit haben sich knapp eine Millionen Schülerinnen und Schüler an der Wahl beteiligt).

Bei der Auszählung der Erststimme konnte Hansjörg Durz (CSU) mit 44% die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von Franz Bossen (Grüne) mit 17,3% und Herbert Woerlein (SPD) mit 15,7%.

Nach Auszählung der Stimmen ergab die Zweitstimme folgende Verteilung

 

CDU/CSU   44%
SPD 13,4%
Grüne 10,4%
FDP 6,4%
Tierschutzpartei   5,5%
Die PARTEI 5,5%
AfD 3,2%
Die Linke 3,2%
Gesundheitsforschung 2,4%
DiB 1,6%
ÖDP 1%
Freie Wähler 1%
V-Partei 1%
Ungültige Stimmen 2,4%

 

 

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Professor Norbert Lammert und wird bundesweit gefördert durch den Deutschen Bundestag, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Juniorwahl führt seit 1999 die Schülerinnen und Schüler durch reale Simulation des Wahlganges mit originalen, an den jeweiligen Wahlkreis angepassten Stimmzettel, Wahlurne und Wahlkabine an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie so auf ihre eigene Beteiligung im politischen System der Bundesrepublik vor.

Nachdem dieses Jahr die Nachfrage der Schulen in Bezug auf eine Teilnahme extrem hoch war, ist es umso erfreulicher, dass das Projekt trotz erstmaliger Absage dennoch durchgeführt werden konnte.

Ziel dieser Wahl ist es, das Interesse an der Politik zu fördern, zur Meinungsbildung beizutragen und letztendlich zur politischen Partizipation anzuleiten.

Claudia Fischer